Geschichte

Gründer- und Folgejahre (1909-1937)

 

Am 23. Januar 1909 wurde unser Verein unter dem Namen Leerer Tennis-Verein Leer gegründet. Leer hatte zu dieser Zeit ca. 13.000 Einwohner. 

Der erste Standort des Vereins war der Julianenpark, der damals noch dem Grafen von Wedel (Evenburg) gehörte. 

Nach der Gründung sollten zwei Plätze angelegt werden, die durch Anleihen finanziert wurden. Maßgeblich an der Umsetzung dieser Pläne beteiligt waren der erste Vorsitzende des Clubs, Rechtsanwalt Anton Klasen, sowie der bekannte Leeraner Kaufmann Wilhelm Klopp (Bünting). 

Die erste noch vorhandenen Mitgliederliste aus dem Jahr 1919 dokumentiert, dass unser Verein zu diesem Zeitpunkt 41 Mitglieder hatte. 

Umzug nach Heisfelde (1979-1990)

In der Mitgliederversammlung vom 06.09.1979 wurde der Umzug auf das frühere Rademacher-Gelände in Heisfelde (heutiger Standort) beschlossen. Die Mitglieder ermächtigten den Vorstand zudem zu drei weiteren Beschlüssen: Verträge für den Bau einer Tennishalle in Auftrag zu geben, dafür einen Kredit i. H. v. ca. 1 Mio. DM aufzunehmen sowie einen von der Stadt Leer angebotenen Erbbaurechtvertrag für 18.500 qm abzuschließen. 

Im Dezember stimmten die Mitglieder außerdem dem Bau einer 9-Platz-Anlage mit einem Gesamtaufwand von ca. 1,7 Mio. DM zu. Zur Finanzierung sollte ein Kredit in Höhe von 1,2 Mio. DM aufgenommen werden. In dieser Summe enthalten waren 100.000 DM von der Stadt (s.o.), 250.000 DM vom Landessportbund sowie der geplante Verkauf des Grundstücks am Julianenpark. 

Da der Bau der Anlage jedoch teurer als erwartet ausfiel und ein Teil der Fördermittel nicht bewillligt wurde, beschloss der Verein, den Bau der Tennishalle vorerst zurückzustellen. Auch der Verkauf des Grundstücks am Julianenpark konnte aufgrund der damaligen Immobilienpreise nicht realisiert werden. 

Hallenbau (1991)

Zehn Jahre nach dem vollzogenen Umzug bliebt der Traum einer Tennishalle zunächst unerfüllt. Alle Bebauungsplanungen erwiesen sich als zu kostenintensiv. 

Erst durch das Engagement von Hermann Nüßmann gelang ein Durchbruch: Er überzeugte den damaligen 1. Vorsitzenden Hendrik Hamer von seinem Bauplan. Daraufhin wurde ein Bautrupp gebildet, bestehend aus Hermann Nüßmann, Hans Holzgrabe, Hermann Heddens, Joachim Heemsoth, Walter Büschenfeldt und Peter Busboom. 

Dank der fachlichen Expertise von Bauingenieur Hermann Nüßmann konnte der Verein erhebliche Kosten einsparen und das Vorhaben schließlich umsetzen.  

Im Mai 1991 fand eine Mitgliederversammlung statt, in der über die Einzelheiten des Bauplans entschieden wurde. Über 100 Mitglieder kamen im Ostfriesenhof zusammen und stimmten dem Vorhaben nahezu einstimmig zu. 

Im Juni konnte nach gründlicher Vorbereitung das Fundament gegossen werden. Anschließend wurden die 48 Tonnen schweren Stahlträger montiert.  

Ende August wurde das Richtfest gefeiert. In den folgenden Wochen erfolgten die Maurerarbeiten, die Dachmontage sowie die Klempnerarbeiten. Anschließend wurden Estrich und Teppich verlegt und Gardinen angebracht. Zudem wurde die Auffahrt erneuert. 

Am 29. September 1991 wurde die Halle fertiggestellt. Damit war erstmals ein ganzjähriger Spielbetrieb möglich. Die Mitglieder des Bautrupps wurden für ihre geleistete Arbeit und ihr herausragendes Engagement mit der goldenen Clubnadel sowie einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. 

©2026 Tennis-Club Grün-Weiß von 1909 e.V. 

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